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	<title>ixto-Blog &#187; Integration Services 2005</title>
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	<description>Business Intelligence, Database Consulting, Software Development</description>
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		<title>Pr&#252;fung auf Nachkommastellen bei Importen (SSIS)</title>
		<link>http://www.ixto.de/blog/allgemein/prfung-auf-nachkommastellen-bei-importen-ssis/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 16:07:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ricardo Radke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Integration Services 2005]]></category>
		<category><![CDATA[Integration Services 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Mittel und Wege, Gültigkeitsprüfungen für Gleitkommazahlen innerhalb der Integration Services zu realisieren. Die Überlegungen zum Vorgehen können dabei von einfachen Konvertierungen bis hin zu komplexen Script-Tasks reichen.    

In diesem Beitrag möchte ich eine Möglichkeit erläutern, die so simpel ist, dass der ein oder andere vielleicht gar nicht erst daran gedacht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Mittel und Wege, Gültigkeitsprüfungen für Gleitkommazahlen innerhalb der Integration Services zu realisieren. Die Überlegungen zum Vorgehen können dabei von einfachen Konvertierungen bis hin zu komplexen Script-Tasks reichen.    </p>
<p></br>
<p>In diesem Beitrag möchte ich eine Möglichkeit erläutern, die so simpel ist, dass der ein oder andere vielleicht gar nicht erst daran gedacht hat – frei nach dem Motto: „Ich seh‘ den Wald vor lauter Bäumen nicht“.    </p>
<p> <span id="more-549"></span> <br /></br>  Nehmen wir an, es handelt sich bei unserer Zahl um einen Prozentwert, dessen Anzahl der Nachkommastellen wir auf 5 begrenzen und im Falle der Überschreitung einen Fehler ausgeben lassen wollen (z.B. wenn die Zielspalte in der Datenbank nicht mehr als 5 zulässt). Dies würde sich zwar mit einfachen Mitteln realisieren lassen, jedoch unter Umständen nicht immer zum gewünschten Ergebnis führen.    </p>
<p></br>Angenommen es handelt sich um den Wert <i>12,12345<b>00 </b></i>– so würden die beiden letzten Nachkommastellen nach „Schema-F“ abgeschnitten und ein Fehler erzeugt werden. Da es sich in diesem Falle aber um das Abschneiden von lediglich zwei nullen handelt und somit der numerische Wert trotzdem unverändert und somit gültig bleibt, muss hier eine andere Lösung her.     </p>
<p></br>
<p>Wie? Ganz einfach! Man vergleiche die Zahl mit sich selbst – und zwar konvertiert in einen Gleitkommawert mit 5, sowie mit 6 Nachkommastellen. Das ganze könnte dann z.B. so aussehen:    </p>
<p></br><i>(DT_NUMERIC, 10, 5)Wert == (DT_NUMERIC, 10, 6)Wert      <br /></i></p>
<p></br>
<p>Die folgende Abbildung sollte das Prinzip noch einmal veranschaulichen und weitere Erläuterungen überflüssig machen <img style="border-bottom-style: none; border-left-style: none; border-top-style: none; border-right-style: none" class="wlEmoticon wlEmoticon-smile" alt="Smiley" src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/Prfung-auf-Nachkommastellen-bei-Importen_FE03/wlEmoticon-smile.png" />     </p>
<p></br><a href="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/Prfung-auf-Nachkommastellen-bei-Importen_FE03/ssis_conversion.png"><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="ssis_conversion" border="0" alt="ssis_conversion" src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/Prfung-auf-Nachkommastellen-bei-Importen_FE03/ssis_conversion_thumb.png" width="494" height="263" /></a></p>
<p></br></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>SSIS 2005 Suche-Task &#8211; Wo ist meine Spalte?</title>
		<link>http://www.ixto.de/blog/sql-server-2005/integration-services-2005/ssis-2005-suche-task-wo-ist-meine-spalte/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 09:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ihrke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Integration Services 2005]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn kleine Buchstaben groß sein sollten…
Es gibt Bugs, die sind, wenn man sie denn kennt und zu umschiffen weiß, eher amüsant als ärgerlich. Zumeist sind sie längst bekannt und zaubern ein Lächeln ins Gesicht des Eingeweihten, wenn er diesem beim Entwickeln einmal mehr begegnet. Und doch kann es passieren, dass sich ein solcher Bug eben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn kleine Buchstaben groß sein sollten…</p>
<p>Es gibt Bugs, die sind, wenn man sie denn kennt und zu umschiffen weiß, eher amüsant als ärgerlich. Zumeist sind sie längst bekannt und zaubern ein Lächeln ins Gesicht des Eingeweihten, wenn er diesem beim Entwickeln einmal mehr begegnet. Und doch kann es passieren, dass sich ein solcher Bug eben doch nicht überall herumgesprochen hat, was dann oftmals zu Unmut und Verwirrung führt.</p>
<p><span id="more-531"></span></p>
<p>Ein Klassiker dieser Art ist der Suche-Task der Integration Services 2005 in deutscher Sprachversion. Dieser birgt nämlich einen gemeinen Fallstrick, der oft zu wirren ETL-Paketen führt, wenn man auch nur einen einzigen Mausklick vergisst. Der Sachverhalt ist folgender: Nach erfolgter Definition der Spalten-Zuordnungen für die Übereinstimmungsbedingungen und Auswahl der entsprechenden Spalten in der Verweistabelle vergisst der Task anscheinend seine Konfiguration der Spalten, nachdem man die Einstellungen mit OK bestätigt und sich der Dialog schließt. Konkret könnte das Ganze ungefähr so ausschauen:<br />
<a href="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/d5a1a692fe72_9D69/clip_image002.jpg"><img style="background-image: none; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="clip_image002" src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/d5a1a692fe72_9D69/clip_image002_thumb.jpg" border="0" alt="clip_image002" width="223" height="244" /></a></p>
<p>Nach dem Bestätigen verschwindet aber die eben neu hinzugefügte Spalten wie von Geisterhand wieder:</p>
<p><a href="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/d5a1a692fe72_9D69/clip_image004.jpg"><img style="background-image: none; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="clip_image004" src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/d5a1a692fe72_9D69/clip_image004_thumb.jpg" border="0" alt="clip_image004" width="244" height="233" /></a></p>
<p>Auch nach erneutem Öffnen des Konfigurationsdialogs hat es den Anschein, als wäre hier niemals etwas eingestellt worden. Die eingangs erwähnten wirren ETL-Pakete entstehen nun durch den Workaround, dass man eine oder mehrere Spalten vorher angelegt, etwas durch den Abgeleitete Spalte-Task, und in der Suche diese mit dem nachgeschlagenen Wert überschreibt. Dies funktioniert nämlich anstandslos.</p>
<p>Dabei gibt es einen viel effektiveren Weg, an seine Nachschlage-Spalten zu kommen: ein Mausklick an der richtigen Stelle im Konfigurationsdialog. Der entscheidende Punkt ist nämlich die Dropdown-Box „Suchvorgang“. Der aufmerksame Entwickler sieht den Unterschied: Hier gibt es die Option „Als neue Spalte hinzufügen“ mit einem großen A an erster Stelle. Die Standard-Auswahl beginnt mit einem kleinen A:</p>
<p><a href="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/d5a1a692fe72_9D69/clip_image006.jpg"><img style="background-image: none; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="clip_image006" src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/d5a1a692fe72_9D69/clip_image006_thumb.jpg" border="0" alt="clip_image006" width="223" height="244" /></a></p>
<p>Und dies ist auch schon des Rätsels Lösung: wenn man sich nun die einzig auswählbare Option entscheidet, klappt es mit der neuen Spalte ohne Probleme. Offensichtlich haben die Integration Services hier Probleme mit den angebotenen Optionen dieses Dialogs und der erlaubten Auswahl. Ein Blick auf die Metadaten beweist: die neue Spalte ist tatsächlich vorhanden:</p>
<p><a href="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/d5a1a692fe72_9D69/clip_image008.jpg"><img style="background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="clip_image008" src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/d5a1a692fe72_9D69/clip_image008_thumb.jpg" border="0" alt="clip_image008" width="244" height="216" /></a></p>
<p>Wohlgemerkt betrifft dies unseres Wissens nur SSIS 2005 in deutscher Sprache und könnte durch den ein oder anderen Patch in einigen Versionen auch behoben worden sein. Nichtsdestotrotz begegnen wir immernoch regelmäßig der kritischen Version und auch unter den Entwicklern hat sich das vorgestellte vorgehen noch nicht bis in die hintersten Ecken herumgesprochen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Jahreswerte auf Monate verlustfrei verteilen &#8211; Teil 1</title>
		<link>http://www.ixto.de/blog/sql-server-2005/integration-services-2005/jahreswerte-auf-monate-verlustfrei-verteilen-teil-1/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 09:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris Jacob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Integration Services 2005]]></category>
		<category><![CDATA[Integration Services 2008]]></category>
		<category><![CDATA[SQL Server 2005]]></category>
		<category><![CDATA[SQL Server 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe wieder ein schönes Beispiel gefunden an der man die Flexibilität der Integration Services demonstrieren kann. Die Aufgabe ist recht einfach: es geht darum, einen Jahreswert mit Dezimalstellen (in unserem Fall ein numeric(6,2), z.B. ein Euro-Wert) gleichmäßig auf 12 Monate zu verteilen. Die Division sollte uns hoffentlich keine Kopfschmerzen bereiten, die Herausforderung liegt darin, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe wieder ein schönes Beispiel gefunden an der man die Flexibilität der Integration Services demonstrieren kann. Die Aufgabe ist recht einfach: es geht darum, einen Jahreswert mit Dezimalstellen (in unserem Fall ein numeric(6,2), z.B. ein Euro-Wert) gleichmäßig auf 12 Monate zu verteilen. Die Division sollte uns hoffentlich keine Kopfschmerzen bereiten, die Herausforderung liegt darin, dass unser Datentyp nur zwei Nachkommastellen erlaubt und daher viele Werte bei der Division einen Genauigkeitsverlust erleiden würden.<br />
<span id="more-510"></span><br />
Ein kurzes Beispiel: teilen wir den Wert 100,00 € durch 12 erhalten wir pro Monat einen Wert von 8,3333. € Würden wir nun 12 mal den Wert 8,33 € als Monatswert in unsere Datenbank übernehmen, würden uns über das Jahr hinweg gesehen 0,04 € fehlen. Das Ziel wäre hier, diese 4 Eurocent (also den Differenzbetrag) auf den letzten Monat aufzuschlagen.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Das Problem begegnet uns immer dann, wenn in der Datenbank Werte in einer anderen Granularität gespeichert werden (in diesem Fall monatsgenau) als diese von der darauf aufsetzenden Anwendung geliefert werden (diese erlaubt nur jahresgenaue Werte). Für spätere Auswertungen oder Änderungen möchten wir monatsgenaue Werte speichern, ohne den korrekten Jahreswert (die Summe der 12 Monate) zu verlieren.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Auch hier führen wieder viele Wege nach Rom, daher zeige ich im ersten Teil neben der eigentlichen Problemstellung und dem Kern der Lösung eine von vier (!) Möglichkeiten die ich gefunden habe um die Aufgabe zu lösen.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Zunächst einmal überlege ich mir geeignete Ausdrücke um die oben genannte Anforderung innerhalb eines SSIS-Datenfluss&#8217; umsetzen zu können. Für die Monate 1 bis 11 genügt folgender Ausdruck:</p>
<p>&#160;</p>
<p><font face="Consolas">(DT_NUMERIC,6,2)(Value / 12)</font></p>
<p>&#160;</p>
<p>Der Monat 12 erfordert eine Sonderbehandlung, welche durch folgenden Ausdruck gewährleistet wird:</p>
<p>&#160;</p>
<p><font face="Consolas">(DT_NUMERIC,6,2)(Value &#8211; (DT_NUMERIC,6,2)(11 * (DT_NUMERIC,6,2)(Value / 12)))</font></p>
<p>&#160;</p>
<p>Im Grunde ermittelt dieser Ausdruck die Differenz zwischen dem Jahreswert und der Summe der 11 Monatswerte um den Wert für Monat 12 zu berechnen. Beachten Sie dabei, dass es egal ist ob bei der Ermittlung der Monatswerte ab- oder aufgerundet oder gar abgeschnitten wird (was hier der Fall ist), der Wert für Monat 12 wird stets korrekt ermittelt.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Einer der naheliegendsten Wege um diese Logik umzusetzen ist die Nutzung eines Cross Joins zwischen dem Jahreswert und 12 Monaten. Damit wird der Jahreswert von einer Zeile auf 12 Zeilen verteilt. Anschließend kann in einem &#8220;Abgeleitete Spalte&#8221;-Task der Wert mit Hilfe der oben beschriebenen Ausdrücke manipuliert werden.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Folgender Screenshot zeigt den Datenfluss und zwei Data Viewer: einen nach dem Cross Join und einem nach dem Anwenden der Ausdrücke. Beachten Sie, dass sich der Wert für Monat 12 von allen anderen unterscheidet um einen korrekten Jahreswert zu gewährleisten.</p>
<p>&#160;</p>
<p><a href="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/cc00279c2c81_1174B/image.png"><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="image" border="0" alt="image" src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/cc00279c2c81_1174B/image_thumb.png" width="572" height="291" /></a></p>
<p>&#160;</p>
<p>Im zweiten Teil zeige ich drei (!) weitere Vorgehensweisen, sowie die Ergebnisse eines Performancetests um zu ermitteln, wie sich die unterschiedlichen Wege im produktiven Einsatz bewähren könnten.</p>
<p></br></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>MS-DOS lebt – im ForEachLoop-SSIS Container!</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 21:32:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris Jacob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Integration Services 2005]]></category>
		<category><![CDATA[Integration Services 2008]]></category>
		<category><![CDATA[SQL Server 2005]]></category>
		<category><![CDATA[SQL Server 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer hätte gedacht dass man heutzutage noch über die Vermächtnisse einer 20 Jahre alten Software stolpern kann – und das in den Integration Services!
Aber beginnen wir von vorne: immer wenn die Bearbeitung mehrere gleichartiger Dateien mittels SSIS gefragt ist, kommt früher oder später der ForEach-Loop-Container zum Einsatz. Damit lässt sich z.B. recht komfortabel über Dateien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer hätte gedacht dass man heutzutage noch über die Vermächtnisse einer 20 Jahre alten Software stolpern kann – und das in den Integration Services!</p>
<p>Aber beginnen wir von vorne: immer wenn die Bearbeitung mehrere gleichartiger Dateien mittels SSIS gefragt ist, kommt früher oder später der ForEach-Loop-Container zum Einsatz. Damit lässt sich z.B. recht komfortabel über Dateien mit einer bestimmten Namensstruktur innerhalb eines Ordners iterieren. So könnte ein mögliches Importszenario vorsehen, dass mehrere Exceldateien in einem Ordner ausgelesen werden sollen – den ForEach-Loop-Container könnte man dann wie folgt konfigurieren:</p>
<p><span id="more-91"></span><br />
<br\><br />
Soweit so gut, der Rest des Paketes könnte dann wie folgt aussehen. Innerhalb des Loops wird eine Variable mit dem aktuellen Dateipfad ausgelesen um alle gefundenen Dateien nach Beendigung des Containers in einer MessageBox anzuzeigen:<br />
<br\><br />
<img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/042910_2132_MSDOSlebti2.png" alt="" /><br />
<br\><br />
Ich habe bisher den Inhalt des betroffenen Ordners unterschlagen, hier ist er:<br />
<br\><br />
<img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/042910_2132_MSDOSlebti3.png" alt="" /><br />
<br\><br />
Und siehe da: unser Paket findet zwei Exceldateien – wunderbar! Oder doch nicht? Störend an dieser Stelle könnte die Excel-Datei sein, die im neuen 2007er Format gespeichert wurde. Diese hat die Endung .xlsx! Eigentlich ganz praktisch, denn die beiden Exceltypen unterscheiden sich grundlegend und erfordern ggf. eine differenzierte Behandlung innerhalb der SSIS. Weitere prüfende Blicke in die Konfiguration des ForEach-Loops lassen letztlich nur einen Schluss zu: egal wie man es dreht und wendet, der Ausdruck im &#8220;Files&#8221;-Feld des Editors lässt sich nicht dahingehend ändern dass er nur .xls Dateien erwischt (was man eigentlich erwarten würde) – der Ausdruck verhält sich also wie *.xls*!<br />
<br\><br />
An dieser Stelle wirken die Books Online einmal mehr erhellend und decken auf, dass es sich quasi um erwünschtes Verhalten handelt – der Ausdruck verhält sich nämlich wie beim dir-Befehl in Windows (siehe: <a href="http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ms187670.aspx">http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ms187670.aspx</a>). Dieser wiederum ist aus Kompatibilitätsgründen so gestrickt, dass er nur drei Zeichen der Dateinamenerweiterung betrachtet – die gute alte 8.3-Dateinamenbeschränkung aus MS-DOS Zeiten schlägt hier also wieder einmal zu!<br />
<br\><br />
Eine Differenzierung nach Dateierweiterung muss also später geschehen, die könnte dann z.B. so aussehen: innerhalb des ForEach-Loop-Containers fügen wir eine Rangfolgeeinschränkung (zu deutsch: einen Pfeil) ein und binden daran eine SSIS-Expression. Diese prüft, ob die letzten drei Buchstaben des ausgelesenen Dateinamens auch tatsächlich x, l und s sind:<br />
<br\><br />
<img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/042910_2132_MSDOSlebti4.png" alt="" /><br />
<br\><br />
<img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/042910_2132_MSDOSlebti5.png" alt="" /><br />
<br\><br />
So modifiziert, verrichtet das Paket ordnungsgemäß seinen Dienst und findet tatsächlich nur eine Excel-Datei:<br />
<br\><br />
<img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/042910_2132_MSDOSlebti6.png" alt="" /><br />
<br\><br />
Da kann man sich natürlich schon fragen ob es sich um ein Bug oder ein Feature handelt, aber genau wegen diesen Ecken und Kanten lieben wir die Integration Services so sehr – man entdeckt eben immer wieder etwas Neues!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Codeplex Perlen &#8211; heute: Enhanced SSIS Execute Package Task</title>
		<link>http://www.ixto.de/blog/sql-server-2005/integration-services-2005/codeplex-perlen-heute-enhanced-ssis-execute-package-task/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 13:33:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris Jacob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Integration Services 2005]]></category>
		<category><![CDATA[Integration Services 2008]]></category>
		<category><![CDATA[SQL Server 2005]]></category>
		<category><![CDATA[SQL Server 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Divide et impera – das von Machiavelli vor gut 500 Jahren geprägte Prinzip des Teilen und Herrschens ist heutzutage eine allseits beliebte Technik zur Problemlösung. Auch in den Integration Services finden sich eine Menge Möglichkeiten, um große Aufgaben in kleinere, übersichtliche Schritte zu unterteilen. Beispiele sind unterschiedliche Datenflüsse für unterschiedliche Aufgaben, die Strukturierung mittels Sequenzcontainern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Divide et impera – das von Machiavelli vor gut 500 Jahren geprägte Prinzip des Teilen und Herrschens ist heutzutage eine allseits beliebte Technik zur Problemlösung. Auch in den Integration Services finden sich eine Menge Möglichkeiten, um große Aufgaben in kleinere, übersichtliche Schritte zu unterteilen. Beispiele sind unterschiedliche Datenflüsse für unterschiedliche Aufgaben, die Strukturierung mittels Sequenzcontainern und nicht zuletzt die Möglichkeit, aus einem SSIS Paket andere SSIS Pakete aufzurufen.</p>
<p><span id="more-81"></span><br />
<br\><br />
Doch mit steigender Komplexität der Pakete (Verbindungsmanager, Paketvariablen) und ausgiebiger Nutzung der Paketkonfiguration gelangt man mit den SSIS-Bordmitteln einmal mehr an die Grenzen des Wartbaren. Die Integration Services bieten von Haus aus die Möglichkeit, andere SSIS Pakete aufzurufen, doch die Übergabe von Variablen und Verbindungsmanagern an das &#8220;Kindpaket&#8221; gestaltet sich sehr aufwändig (viel Expression-Hacking). Die Möglichkeit, Rückgabewerte vom Kindpaket zu empfangen fehlt gar gänzlich.<br />
<br\><br />
In diese Nische stürzt sich ein Codeplex-Projekt, welches ich im Folgenden kurz vorstellen möchte: der &#8220;Enhanced SSIS Execute Package Task&#8221;. Unter <a href="http://ssisexec.codeplex.com/">http://ssisexec.codeplex.com/</a> ist das noch recht unbekannte Projekt zu finden (derzeit für SSIS 2005 und SSIS 2008 R2 – siehe &#8220;Downloads&#8221;). Hilfreich bei der Installation (es wird eine dll und ein schmales readme geliefert) ist folgender Eintrag in den Books Online: <a href="http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ms403356.aspx">http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ms403356.aspx</a> Hat man die Komponente erfolgreich installiert lässt sie sich über einen Rechtsklick in die Toolbox -&gt; Choose Items in die Liste der Kontrollfluss Tasks aufnehmen.<br />
<br\><br />
<img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/enhanced_1.png" alt="" /><br />
<br\><br />
Die Komponente bietet eine grafische Oberfläche zum Mappen der Variablen bzw. Verbindungsmanagern zwischen den Paketen. Diese können entweder im Dateisystem oder in der MSDB serverseitig gespeichert sein. Somit lassen sich recht schnell und komfortabel Konfigurationen zwischen Paketen übergeben. Wie das aussehen könnte sieht man in folgendem screenshot: Hier wird von einem Steuerpaket, welches den Pfad zu einer Exceldatei via Paketkonfiguration erhält, ein Kindpaket aufgerufen wobei der Verbindungsmanager zwischen den Paketen übergeben wird.<br />
<br\><br />
<img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/enhanced_2.png" alt="" /><br />
<br\><br />
<strong>Hinweis:</strong> Das Projekt hat derzeit noch den <strong>Alpha-Status</strong> – vom Einsatz in einer Produktivumgebung rate ich also dringend ab! Laut Aussage des Authors scheint es aber stabil zu laufen und dieser freut sich mit Sicherheit über ausgiebiges feedback in Form von Kommentaren oder Anmerkungen. In diesem Sinne: happy testing!</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Excel und führende Nullen vs. SSIS</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 08:03:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris Jacob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Integration Services 2005]]></category>
		<category><![CDATA[Integration Services 2008]]></category>
		<category><![CDATA[SQL Server 2005]]></category>
		<category><![CDATA[SQL Server 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer kennt sie nicht: die Problematik der führenden Nullen in Excel. Um beispielsweise Postleitzahlen mit führenden Nullen korrekt darzustellen, bedarf es in aller Regel Einiges an Formatierungsaufwand, da Excel Zahlen gerne als numerischen Wert interpretiert. Befüllt man nun mit den SSIS ein Excel-Ziel, gehen führende Nullen beim ersten Öffnen der Excel-Mappe verloren, ganz gleich ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt sie nicht: die Problematik der führenden Nullen in Excel. Um beispielsweise Postleitzahlen mit führenden Nullen korrekt darzustellen, bedarf es in aller Regel Einiges an Formatierungsaufwand, da Excel Zahlen gerne als numerischen Wert interpretiert. Befüllt man nun mit den SSIS ein Excel-Ziel, gehen führende Nullen beim ersten Öffnen der Excel-Mappe verloren, ganz gleich ob man z.B. eine Spalte PLZ als Text oder Zahl durchleitet.</p>
<p><span id="more-79"></span><br />
<br\><br />
Abhilfe schafft hier ein kleiner Trick, der in den screenshots unten zu sehen ist. Mittels des Tasks &#8220;Abgeleitete Spalte&#8221; erstellt man eine neue Textspalte, deren Inhalt die Spalte mit den führenden Nullen eingebettet in Hochkommata und ein vorangestelltes Gleichheitszeichen ist (Escape-Sequenz beachten!).<br />
<br\><br />
<img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/030110_0803_Excelundfhr1.png" alt="" /><br />
<br\><br />
<img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/030110_0803_Excelundfhr2.png" alt="" /><br />
<br\><br />
Als Resultat interpretiert Excel fortan den Wert in der Spalte als Formel und die führende Null wird korrekt dargestellt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Range-Lookups mit den Integration Services – Teil III</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 13:41:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Schechner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Integration Services 2005]]></category>
		<category><![CDATA[Integration Services 2008]]></category>
		<category><![CDATA[SQL Server 2005]]></category>
		<category><![CDATA[SQL Server 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Binary Search]]></category>
		<category><![CDATA[Caching]]></category>
		<category><![CDATA[fortlaufende Werte]]></category>
		<category><![CDATA[Lookup]]></category>
		<category><![CDATA[SSIS]]></category>

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		<description><![CDATA[In den vorangegangenen beiden Teilen dieses Artikels (Teil I, Teil II) haben wir uns mit den Möglichkeiten des Range-Lookups beschäftigt, die ohne weitere Programmierung oder zusätzliche Komponenten mit reinen SSIS-Boardmitteln realisiert werden können. Nun wollen wir uns mit einer dritten Variante beschäftigen, um in unserem Beispielszenario die Kunden nach Ihrem Einkommen in die bereits bekannten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den vorangegangenen beiden Teilen dieses Artikels (<a href="http://www.ixto.de/blog/sql-server-2005/integration-services-2005/range-lookups-mit-den-integration-services-%e2%80%93-teil-i-2/">Teil I</a>, <a href="http://www.ixto.de/blog/sql-server-2005/integration-services-2005/range-lookups-mit-den-integration-services-%e2%80%93-teil-ii/">Teil II</a>) haben wir uns mit den Möglichkeiten des Range-Lookups beschäftigt, die ohne weitere Programmierung oder zusätzliche Komponenten mit reinen SSIS-Boardmitteln realisiert werden können. Nun wollen wir uns mit einer dritten Variante beschäftigen, um in unserem Beispielszenario die Kunden nach Ihrem Einkommen in die bereits bekannten Einkommensgruppen einzuteilen:</p>
<p><span id="more-74"></span><br />
<br\><br />
<img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/112609_1341_RangeLookup1.png" alt="" /></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Lösung mittels Script Task – Wunderwaffe &#8220;Binary Search&#8221;<br />
</strong></span><br />
<br\><br />
Wenn einen die mitgelieferten Standardkomponenten der Integration Services mal wieder nicht so richtig ans Ziel bringen, dann gibt es ja zum Glück immer noch den Script Task, den wir auch dazu nutzen können, um einen eigenen Lookup zu realisieren. Und genau das werden wir jetzt tun. Script Transformation in unseren Datenfluss gezogen und schon kann es mit der Definition der Eingabespalten beginnen. In unserem Fall reicht das YearlyIncome aus:</p>
<p><img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/112609_1341_RangeLookup2.png" alt="" /><br />
<br\><br />
Danach müssen wir dann noch die zugehörige Ausgabespalte definieren, die dann später unsere Gruppen-ID aufnehmen soll:</p>
<p><img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/112609_1341_RangeLookup3.png" alt="" /><br />
<br\><br />
Da ich die möglichen Gruppen direkt im Script-Task aus der Datenbank lesen möchte (es gibt auch andere, durchaus sauberere Wege), benötige ich auch noch einen Verbindungsmanager (der Einfachheit halber mit dem .NET Provider für SQL Server):</p>
<p><img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/112609_1341_RangeLookup4.png" alt="" /><br />
<br\><br />
Nun kann ich mir noch die Programmiersprache auswählen (ich nehm mal C#) und endlich mit der eigentlichen Arbeit beginnen.<br />
<br\><br />
Als erstes benötige ich einen gefüllten Cache, der die möglichen Ausprägungen meiner Gehaltsgruppen aufnehmen kann. Diesen definiere ich als globale generische Liste einer eigens dafür gedachten Klasse Namens &#8220;NumericRangeItem&#8221;:</p>
<p><img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/112609_1341_RangeLookup5.png" alt="" /><br />
<br\><br />
Im PreExecute übernehme ich dann den Freigegebenen Verbindungsmanager und fülle einmalig den besagten Cache:</p>
<p><img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/112609_1341_RangeLookup6.png" alt="" /><br />
<br\><br />
Im FillCache() werden dann die oben gezeigten Zeilen aus der Datenbank gelesen und für jede Zeile ein neues NumericRangeItem in den Cache übernommen. Das NumericRangeItem ist dabei im wesentlichen ein Key-Value-Pair, wobei IncomeFrom als Key und die zugehörige IncomeGroupID als Value übernommen wird :</p>
<p><img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/112609_1341_RangeLookup7.png" alt="" /><br />
<br\><br />
Besonderheit ist, dass es die Schnittstelle IComparable implementiert. Dazu muss die Klasse also eine Methode namens CompareTo enthalten, die aber auch ziemlich simpel ist.</p>
<p><img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/112609_1341_RangeLookup8.png" alt="" /><br />
<br\><br />
Damit wird lediglich festgelegt, dass beim Vergleich zweier NumericRangeItems die Schlüssel (also die Einkommensgrenze) miteinander verglichen werden.<br />
<br\><br />
Ergebnis ist, dass ich nach dem PreExecute alle Einkommensgrenzen als generische Liste vergleichbarer Elemente im Speicher habe. Belohnt werde ich für diesen Aufwand dann damit, dass eine solche Liste eine Methode namens BinarySearch() zur Verfügung stellt, die wir dann für den eigentlichen Lookup nutzen können:</p>
<p><img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/112609_1341_RangeLookup9.png" alt="" /><br />
<br\><br />
Für jede Zeile die ein Einkommen enthält wird die Funktion GetID aufgerufen, die einen numerischen Wert übergeben bekommt und das dazu passende NumericRangeItem zurückgibt. Der zu suchende Wert wird dabei selbst in einem NumericRangeItem verpackt, damit der Vergleich funktioniert. Und dann kann BinarySearch() die eigentliche Arbeit übernehmen. Dabei wird immer in die Mitte der Wertmenge geschaut und überprüft ob der dort vorhandene Wert größer oder kleiner als der Vergleichswert ist und dann mit der jeweils passenden Hälfte weitergearbeitet. Dadurch kann man mit BinarySerach auch in großen Datenmengen sehr schnell suchen (im schlimmsten Fall werden log<sub>2</sub>(<em>N</em>) + 1 Iterationen benötigt =&gt; zum Durchsuchen von 1 Mio Datensätzen werden höchstens 20 Versuche gebraucht). Was das Ganze für unser Szenario aber erst nutzbar macht, ist, dass auch für Werte, die nicht gefunden werden können ein Ergebnis geliefert wird.<br />
<br\><br />
Mathematisch ist dieser negative Rückgabewert das Komplement des nächstgrößeren Index. Da wir über die Untergrenzen suchen (IncomeFrom) erhalten wir also mit if (iScore &lt; 0) iScore = (short)(~iScore &#8211; 1); genau das Ergebnis, dass wir für unseren RangeLookup brauchen.<br />
<br\><br />
Das Ergebnis sieht dann wie zu hoffen war folgendermaßen aus:</p>
<p><img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/112609_1341_RangeLookup10.png" alt="" /><br />
<br\><br />
Dieses Bild haben wir so ähnlich bereits im Teil I gesehen, nur dass das Ergebnis diesmal in nicht mal einem Sechstel der Zeit berechnet war. Bei größeren Datenmengen verstärkt sich dieser Effekt sogar noch weiter. In unserem kleinen Beispiel benötigt der Script Task noch fast die Hälfte für das PreExecute, in dem ja auch der Cache gefüllt werden muss. Wenn wir aber nicht mehr 18k sondern ein paar Millionen Datensätze durch die Pipeline schicken, fällt dieser Overhead nicht mehr ins Gewicht.<br />
<br\><br />
Mit der Wunderwaffe BinarySearch brauchen wir also in Zukunft keine Angst mehr vor Range-Lookups bei großen Datenmengen zu haben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Range-Lookups mit den Integration Services – Teil II</title>
		<link>http://www.ixto.de/blog/sql-server-2005/integration-services-2005/range-lookups-mit-den-integration-services-%e2%80%93-teil-ii/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 13:01:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Schechner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Integration Services 2005]]></category>
		<category><![CDATA[Integration Services 2008]]></category>
		<category><![CDATA[SQL Server 2005]]></category>
		<category><![CDATA[SQL Server 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Caching]]></category>
		<category><![CDATA[Common Table Expression]]></category>
		<category><![CDATA[CTE]]></category>
		<category><![CDATA[fortlaufende Werte]]></category>
		<category><![CDATA[Lookup]]></category>
		<category><![CDATA[SSIS]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie im Teil I versprochen wollen wir uns nun mit einer weiteren Möglichkeit für Range-Lookups mit den Integration Services auseinandersetzen.
Dazu zur Erinnerung noch einmal unsere Quelltabelle, aus der wir die zugehörigen IDs ermitteln wollen:



Lösung mittels Lookup – Mit Caching


Wie wir festgestellt haben, verliert der Lookup bei ausgeschaltetem Caching enorm an Geschwindigkeit. Alternativ könnte man also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie im <a href="http://www.ixto.de/blog/sql-server-2005/integration-services-2005/range-lookups-mit-den-integration-services-%e2%80%93-teil-i-2/trackback/">Teil I</a> versprochen wollen wir uns nun mit einer weiteren Möglichkeit für Range-Lookups mit den Integration Services auseinandersetzen.</p>
<p>Dazu zur Erinnerung noch einmal unsere Quelltabelle, aus der wir die zugehörigen IDs ermitteln wollen:</p>
<p><img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/102709_1200_RangeLookup1.png" alt="" /></p>
<p><span id="more-73"></span><br />
<br\><br />
<span style="text-decoration: underline;"><strong>Lösung mittels Lookup – Mit Caching<br />
</strong></span><br />
<br\><br />
Wie wir festgestellt haben, verliert der Lookup bei ausgeschaltetem Caching enorm an Geschwindigkeit. Alternativ könnte man also versuchen, den Range-Lookup mit aktiviertem Caching zu realisieren. Da der Lookup dann aber nur genaue Übereinstimmungen als Treffer wertet, muss für jeden möglichen Wert eine Zeile in der Lookup Tabelle existieren. Angenommen die Einkommen sind im beschriebenen Fall als volle Eurobeträge gespeichert, ließe sich das mit folgender rekursiven Common Table Expression (CTE) realisieren:<br />
<br\><br />
<span style="font-family: Courier New; font-size: 10pt;"><span style="color: blue;">WITH</span> IncomeGroups<span style="color: gray;">(</span>IncomeGroupID<span style="color: gray;">,</span>Income<span style="color: gray;">,</span> IncomeTo<span style="color: gray;">)<br />
</span></span></p>
<p><span style="font-family: Courier New; color: blue; font-size: 10pt;">AS<br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Courier New; color: gray; font-size: 10pt;">(<br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Courier New; font-size: 10pt;"><span style="color: blue;">SELECT</span>    [IncomeGroupID]<span style="color: gray;">,</span>[IncomeFrom] <span style="color: blue;">as</span> Income<span style="color: gray;">,</span> [IncomeTo]<br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Courier New; font-size: 10pt;"><span style="color: blue;">FROM</span>    dbo<span style="color: gray;">.</span>_MATCH_IncomeGroup<br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Courier New; font-size: 10pt;"><span style="color: blue;">WHERE</span>    IncomeGroupID <span style="color: gray;">&lt;</span> 7<br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Courier New; font-size: 10pt;"><span style="color: blue;">UNION</span><br />
<span style="color: gray;">ALL<br />
</span></span></p>
<p><span style="font-family: Courier New; font-size: 10pt;"><span style="color: blue;">SELECT</span> [IncomeGroupID]<span style="color: gray;">,</span> Income <span style="color: gray;">+</span> 1<span style="color: gray;">,</span> [IncomeTo]<br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Courier New; font-size: 10pt;"><span style="color: blue;">FROM</span> IncomeGroups<br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Courier New; font-size: 10pt;"><span style="color: blue;">WHERE</span> Income <span style="color: gray;">+</span> 1 <span style="color: gray;">&lt;=</span> IncomeTo<br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Courier New; color: gray; font-size: 10pt;">)<br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Courier New; font-size: 10pt;"><span style="color: blue;">SELECT</span> Income<span style="color: gray;">,</span> IncomeGroupID<br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Courier New; font-size: 10pt;"><span style="color: blue;">FROM</span> IncomeGroups<br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Courier New; font-size: 10pt;"><span style="color: blue;">ORDER</span><br />
<span style="color: blue;">BY</span> 1<span style="color: gray;">,</span>2<br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Courier New; font-size: 10pt;"><span style="color: blue;">OPTION </span><span style="color: gray;">(</span>MAXRECURSION 0<span style="color: gray;">)</span></span><br />
<br\><br />
Dieses Statement liefert im Management das folgende Ergebnis:</p>
<p><img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/102709_1200_RangeLookup2.png" alt="" /><br />
<br\><br />
Dies könnte als Quelle für den Lookup Task verwendet werden der dann wie jeder andere gewöhnliche Lookup konfiguriert werden kann.<br />
<br\><br />
Anschließend müsste dann die oberste Grenze, die in der Quelle bewusst ausgelassen wurde (denn 999.999.999 Datensätze wollte ich nun wirklich nicht erzeugen) per Abgeleitete Spalte (derived column) gesetzt werden.<br />
<br\><br />
Für Situationen in denen sehr viele Datensätze verarbeitet werden müssen, könnte dies eine gute Alternative zu der Variante ohne Caching sein. Es wird aber auch schnell klar, dass auch dieses Verfahren seine Grenzen hat. Für eine Aufteilung in Altersklassen von Kunden, für die es nur sehr wenige Ausprägungen in den Quelldaten gibt, ist dies wahrscheinlich die beste Lösung. Wenn es aber darum geht Firmenumsätze, die in die Milliarden gehen, in Gruppen einzuteilen, wird sowohl die Abfragezeit der Rekursion, als auch der benötigte Speicherplatz den Rahmen sprengen. Spätestens aber wenn die Grenzen nicht mehr mit ganzen Zahlen definierbar sind, ist dann wirklich Schluss.<br />
<br\><br />
Um auch für diese Situationen gerüstet zu sein, wird sich der nächste und vermutlich letzte Teil dieses Artikels mit der dritten Alternative, dem Range-Lookup mittels Script Task auseinandersetzen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Top 4 der „Spaltenumbenennung in SSIS“</title>
		<link>http://www.ixto.de/blog/sql-server-2005/integration-services-2005/die-top-4-der-%e2%80%9espaltenumbenennung-in-ssis%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 09:19:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris Jacob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Integration Services 2005]]></category>
		<category><![CDATA[Integration Services 2008]]></category>
		<category><![CDATA[SQL Server 2005]]></category>
		<category><![CDATA[SQL Server 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Spaltenumbenennung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bekanntlich führen bei den Integration Services viele Wege zum Ziel. So kann selbst die Lösung einfachster Aufgaben bei unterschiedlichen Entwicklungsstilen beliebig komplex ausfallen. Heute möchte ich Ihnen meine vier beliebtesten Lösungen für die typische Aufgabe &#8220;Wie benenne ich eine Spalte im SSIS-Datenfluss um?&#8221; vorstellen. Die Aufgabe: zwei Spalten namens &#8220;given_name&#8221; und &#8220;surname&#8221; sollen in &#8220;FirstName&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bekanntlich führen bei den Integration Services viele Wege zum Ziel. So kann selbst die Lösung einfachster Aufgaben bei unterschiedlichen Entwicklungsstilen beliebig komplex ausfallen. Heute möchte ich Ihnen meine vier beliebtesten Lösungen für die typische Aufgabe &#8220;Wie benenne ich eine Spalte im SSIS-Datenfluss um?&#8221; vorstellen. Die Aufgabe: zwei Spalten namens &#8220;given_name&#8221; und &#8220;surname&#8221; sollen in &#8220;FirstName&#8221; bzw. &#8220;LastName&#8221; umbenannt werden. Die Lösung: Sehen Sie selbst! Und wetten, Sie kennen mindestens einen der Wege noch nicht?</p>
<p><span id="more-72"></span><br />
<br\><br />
<strong>Weg #1: Abgeleitete Spalte</strong><br />
<br\><br />
Der &#8220;Standardweg&#8221; zeichnet sich durch Übersichtlichkeit und Einfachheit aus. Mit dem Toolbox-Element &#8220;Abgeleitete Spalte&#8221; lassen sich bekanntlich neue Spalten erstellen. So können wir ganz bequem zwei neue Spalten mit den gewünschten Namen erstellen, deren Inhalt einfach aus den alten Spalten abgeleitet wird:</p>
<p><img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/102709_0918_DieTop4der1.png" alt="" /><br />
<br\><br />
Der große Nachteil hierbei ist die Tatsache, dass unser Datenfluss von nun an vier Spalten enthält, wobei wir nur zwei benötigen. Ich halte meine SSIS-Pakete gerne übersichtlich, und spätestens wenn es an das Wegschreiben der Daten geht hilft es, wenn die Spalten in Bezeichnung und Anzahl übereinstimmen. Abhilfe schafft hier das &#8220;Union All&#8221; Element, welches das Löschen überflüssiger Spalten ermöglicht. Hinter dem Union-Element erscheinen dann nur noch die gewünschten Spalten:</p>
<p><img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/102709_0918_DieTop4der2.png" alt="" /><br />
<br\><br />
<strong>Weg #2: Der Erweiterte Editor</strong><br />
<br\><br />
Bei vielen Toolbox-Elementen lassen sich Ausgangsspalten auch direkt umbenennen, so z.B. bei dem Element &#8220;Suche&#8221;. Für alle gewünschten Suchspalten lässt sich ein Alias definieren:</p>
<p><img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/102709_0918_DieTop4der3.png" alt="" /><br />
<br\><br />
Manchmal hilft auch der Blick in den &#8220;erweiterten Editor&#8221;, der für viele Toolbox-Elemente dieselbe Funktionalität bietet, nur eben etwas versteckter.<br />
<br\><br />
<strong>Weg #3: Das Union-Element</strong><br />
<br\><br />
&#8220;In der Kürze liegt die Würze&#8221; – so oder so ähnlich könnte das Tooltip für das Union-Element lauten, denn es erlaubt die Umbenennung der Ausgangsspalten nach Belieben:</p>
<p><img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/102709_0918_DieTop4der4.png" alt="" /><br />
<br\><br />
Aber Vorsicht! Diese Lösung erscheint solange praktikabel bis sich die Metadaten der betroffenen Spalten irgendwo überhalb des Union-Elements ändern. Dann erwartet Sie (je nach Art der Metadatenänderung) eine regelrechte &#8220;Klickorgie&#8221;, da die betroffenen Spalten aus dem Union-Element entfernt, neu eingefügt und umbenannt werden müssen. Das alles natürlich erst nachdem SSIS Sie freundlich mit einem Pop-Up auf die Metadaten-Änderung hingewiesen hat. Im schlimmsten Fall haben Sie beim Troubleshooting vergessen, wie die eigentliche Umbenennung lautete&#8230;<br />
<br\><br />
<strong>Weg #4: Abgeleitete Spalte für Fortgeschrittene</strong><br />
<br\><br />
Einen sehr eigenwilligen Weg habe ich erst kürzlich entdeckt. Bei der Einarbeitung in ein bestehendes SSIS-Paket verfolgte ich den Verlauf einer Spalte, wobei mir auffiel, dass die Spaltenbezeichner vor und nach einem Element &#8220;Abgeleitete Spalte&#8221; komplett unterschiedlich waren und weder ersichtlich wurde an welcher Stelle eine Umbenennung stattgefunden hatte, noch welche Ausgangsspalte den Inhalt welcher Eingangsspalte trug. Nach langem Probieren war ich in der Lage folgenden &#8220;hack&#8221; zu rekonstruieren:<br />
<br\><br />
Zunächst nutzt man das Element &#8220;Abgeleitete Spalte&#8221; um den Inhalt der beiden Spalten mit deren Inhalt zu ersetzen – intuitiv, nicht wahr?</p>
<p><img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/102709_0918_DieTop4der5.png" alt="" /><br />
<br\><br />
Anschließend folgt die Umbenennung, indem man in der linken Spalte den gewünschten Bezeichner einträgt und [Enter] drückt. Der screenshot zeigt, dass die erste Spalte (given_name) bereits umbenannt wurde und die zweite Spalte kurz vor der Umbenennung steht.</p>
<p><img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/102709_0918_DieTop4der6.png" alt="" /><br />
<br\><br />
Von nun an sind die Spalten in diesem Element nur noch unter dem neuen Namen zu finden – keine Spur mehr von den alten Bezeichnern! Dies bezeugen auch die die Metadaten des folgenden Pfades:</p>
<p><img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/102709_0918_DieTop4der7.png" alt="" /><br />
<br\><br />
Diese &#8220;gespenstische&#8221; Lösung realisiert die Spaltenumbenennung im Verborgenen und ist alles andere als transparent für den Nutzer. Viel schlimmer ist allerdings noch, dass die Zuordnung der Eingangs- zu den Ausgangsspalten überhaupt nicht mehr ersichtlich wird und man damit auf die Semantik der Bezeichner angewiesen ist. Semantik – igitt.<br />
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Im &#8220;daily business&#8221; bevorzuge ich übrigens wann immer es geht Weg #2 und dort wo mir nichts anderes übrig bleibt Weg #1. Ein wichtiges Kriterium beim Entwickeln von ETL-Paketen ist aus meiner Sicht die Lesbarkeit und Verständlichkeit, denn eher früher als später wird sich ein anderer Entwickler oder gar der Kunde mit Ihrem Paket auseinandersetzen müssen/wollen – erst dann zeigt sich wie lesbar Sie entwickelt haben!<br />
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Und? Alles kalter Kaffee für Sie? Oder war doch etwas Neues dabei? Haben Sie noch weitere Lösungen? Wie handhaben Sie die Spaltenumbenennung in Ihrem &#8220;daily business&#8221;? Ich freue mich auf Ihr feedback!</p>
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		<title>Range-Lookups mit den Integration Services – Teil I</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 11:26:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Schechner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Integration Services 2005]]></category>
		<category><![CDATA[Integration Services 2008]]></category>
		<category><![CDATA[SQL Server 2005]]></category>
		<category><![CDATA[SQL Server 2008]]></category>
		<category><![CDATA[BETWEEN]]></category>
		<category><![CDATA[Caching]]></category>
		<category><![CDATA[fortlaufende Werte]]></category>
		<category><![CDATA[Lookup]]></category>
		<category><![CDATA[SSIS]]></category>

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		<description><![CDATA[In den von uns gebauten Integration Services Paketen ist der Lookup der wohl am meisten genutzte Task und im Grunde macht er seine Arbeit auch meistens gut und schnell. Spätestens wenn man während des ETLs jedoch fortlaufende Werte wie z.B. das Einkommen eines Kunden in Gruppen übersetzen will, stößt man mit dem Lookup an seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><span>In den von uns gebauten Integration Services Paketen ist der Lookup der wohl am meisten genutzte Task und im Grunde macht er seine Arbeit auch meistens gut und schnell. Spätestens wenn man während des ETLs jedoch fortlaufende Werte wie z.B. das Einkommen eines Kunden in Gruppen übersetzen will, stößt man mit dem Lookup an seine Grenzen. Diese Artikel-Reihe beschreibt zwei Workarounds, mit denen sich dieses Problem mit dem Lookup trotzdem bewältigen lässt und schlägt zum Schluss eine wesentlich performantere Lösung mittels Script Task vor.</span></div>
<div><span><span id="more-64"></span></span><span> <br />
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Zur besseren Nachvollziehbarkeit bezieht sich das folgende Szenario auf die Microsoft Demo-Datenbank AdventureWorksDW2008, die unter <a href="http://msftdbprodsamples.codeplex.com/">http://msftdbprodsamples.codeplex.com/</a> heruntergeladen werden kann. Alle Screenshots basieren auf dem SQL Server 2008, die beschriebenen Vorgehensweisen lassen sich aber auch mit dem SQL Server 2005 realisieren.<br />
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<span style="text-decoration: underline;"><strong>Ausgangssituation<br />
</strong></span><br />
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In den Quelldaten für die Kunden gibt es eine Spalte, die das jährliche Einkommen der jeweiligen Kunden enthält (wie ein Fahrradhändler an solche Informationen kommt ist nicht nur Ihnen ein Rätsel). Um nach dieser Information später im Cube bzw. den Berichten besser auswerten zu können, sollen mehrere Einkommensgruppen entstehen, in die die einzelnen Kunden einsortiert werden müssen. Die dafür nötige Zuordnungstabelle hat folgenden Aufbau:</p>
<p><img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/092809_1108_RangeLookup1.png" alt="" /><br />
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Um den &#8220;normalen&#8221; ETL-Aufwand für dieses Beispiel möglichst gering zu halten, nutzen wir als Quelldaten für die Kunden bereits die Kundendimension des DWHs, in der alle relevanten Kundeninformationen bereits zusammen vorliegen. Diese sollen nun um die IncomeGroupID aus unserer Zuordnungstabelle ergänzt werden.<br />
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<span style="text-decoration: underline;"><strong>Lösung mittels Lookup – Ohne Caching<br />
</strong></span><br />
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Die hohe Geschwindigkeit des Lookups resultiert vor allem daraus, dass alle dem Lookup zu Grunde liegenden Daten bereits vor der eigentlichen Ausführung in den Hauptspeicher geladen werden und das Nachschlagen der Einzelwerte dann direkt im RAM erfolgen kann. In diesem Modus kann man aber leider nur exakt gleiche Werte wiederfinden. Eine Zuordnung zu einem Bereich, wie er in diesem Fall nötig ist, ist mit eingeschaltetem Caching nicht möglich. Da aber der Weg zum Ziel auch bei ausgeschaltetem Caching alles andere als intuitiv ist, wollen wir uns das doch mal genauer anschauen.</p>
<p><img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/092809_1125_RangeLookup2.png" alt="" /><br />
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Die Quelldaten werden 1:1 aus der Tabelle DimCustomer gelesen, mit dem Lookup um die zusätzliche Spalte ergänzt und ins Ziel (hier ins Nirvana) geschrieben. Der Lookup ist dabei folgendermaßen konfiguriert:</p>
<p><img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/092809_1125_RangeLookup3.png" alt="" /><br />
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Der Cache muss also wie gesagt deaktiviert werden.</p>
<p><img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/092809_1125_RangeLookup4.png" alt="" /><br />
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Als Quelle werden die untere und obere Grenze und die daraus resultierende GruppenID benötigt.</p>
<p><img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/092809_1125_RangeLookup5.png" alt="" /><br />
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Die Verknüpfung wird erst einmal so eingerichtet, als ob ein Standard-Lookup über eine Spalte eingerichtet wird, damit wir die Ergebnisspalte auswählen können.</p>
<p><img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/092809_1125_RangeLookup6.png" alt="" /><br />
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Erst unter dem Punkt &#8220;Erweitert&#8221; kommt dann die eigentliche Besonderheit ins Spiel. Durch das deaktivieren des Caches, können wir eine benutzerdefinierte Abfrage angeben, die für JEDE! Zeile des Datenflusses ausgeführt wird. Diese kann dann wie gezeigt parametrisiert werden. Resultat ist also, dass nicht mehr nach einem speziellen Wert gesucht wird, sondern der Ausdruck &#8220;YearlyIncome BETWEEN IncFrom AND IncTo&#8221; ausgewertet und die gewünschte GruppenID zurückgegeben wird.<br />
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Um das Ergebnis begutachten zu können, hängen wir hinter den Lookup einen Datenviewer mit den wichtigsten Spalten und lassen das ganze laufen.</p>
<p><img src="http://blog.ixtoprod.s15244651.onlinehome-server.info/blogbilder/092809_1125_RangeLookup7.png" alt="" /><br />
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Wie man sieht erhalten wir das gewünschte Ergebnis. Allerdings deutet sich bereits bei dieser sehr kleinen Datenmenge an, dass die Geschwindigkeit nicht gerade Rekordverdächtig ist. Für kleine bis mittlere Datenmengen ist diese Lösung aber durchaus brauchbar.<br />
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Demnächst werden wir uns dann noch mit zwei weiteren Alternativen beschäftigen, die je nach Szenario eine bessere Performance erreichen können.</p>
</div>
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